Je mehr Server ein Unternehmen zu verwalten hat, desto mehr steigt deren zeitlicher Aufwand für Konfiguration und Verwaltung. Zudem geht durch manuelle Tätigkeiten sowohl Transparenz als auch Qualität verloren. Wer richtig automatisiert kann bis zu 90 Prozent aller auftretenden Probleme in der Infrastruktur eines Unternehmens automatisch lösen. Vorausgesetzt man investiert einmal die Zeit in die später zeitsparende Automatisierung sich ständig wiederholender Tätigkeiten.

Vorteile von Automatisierung

Automatisierungstools wie Ansible sind in solchen Fällen die beste Lösung. Es ermöglicht eine einfachere Bereitstellung, erleichtert den Betrieb sowie die Skalierung (etwa bei schnellem Unternehmenswachstum). Wichtige Vorteile von Tools wie Ansible zur Infrastruktur Automatisierung sind:

  • Zentrale Konfigurationsmöglichkeit
  • Reduzierung der Fehleranfälligkeit
  • Erhöhung von Qualität und Wirtschaftlichkeit
  • Erhöhung der Transparenz durch Reproduktionsmöglichkeit

Über Ansible

Ansible ist ein Tool zur Konfiguration und Administration von Servern. Man kann damit relativ einfach wiederholende Aufgaben automatisieren. Unabhängig davon ob es sich um ein einzelnes System oder sehr viele handelt. Es ist als Open Source Software unter der GNU General Public License für DevOps auf der ganzen Welt verfügbar.

Der Maintainer ist Michael DeHaan, der mit dem in Python geschriebenen Projekt im Februar 2012 startete. Nur etwa ein Jahr später (März 2013) wurde die Firma Ansible Works gegründet. Welche verschiedene Produkte und Supportleistungen rund um Ansible anbot. Die Firma Red Hat, Inc. hat Ansible Inc. im Oktober 2015 in ihr Produktportfolio übernommen. Mittlerweile wird es in vielen namenhaften Unternehmen zur Automatisierung verwendet.

Ansible Playbook

Bedeutung für die Programmierung

Ansible ist eines der Tools, die bevorzugt zur Automatisierung von Vorgängen eingesetzt werden, die man ansonsten mit viel Zeitaufwand und oft ohne professioneller Qualitätskontrolle manuell durchführen müsste. Gegenüber anderen Tools dieser Art (z.B. Puppet, Chef, SaltStack etc.) hat Ansible unserer Meinung nach folgende Vorzüge:

  • Durch die minimale Ausstattung ist es einfach in der Anwendung bei gleichbleibender Effizienz. Den Systemzustand beschreibt man mittels einfach zu schreibender und lesender YAML-Dateien (= Ansible Playbooks).
  • Über die sogenannten Playbooks steuert und gruppiert man die Aufgaben. Man schreibt im Prinzip alles rein, wie man das System haben möchte. Häufig wiederkehrende Elemente lagert man in sogenannten Playbook Roles aus und kann sie mehrfach verwenden.
  • Man braucht nicht viel installieren. Auf dem System wird lediglich ein SSH-Server, Git und eine aktuelle Python-Installation (eine Skriptsprache die mit jedem aktuellen Linux System kommt) gebraucht.
  • Und die Lernkurve ist steil. Ansible hilft dabei das Wissen in der Konfiguration (Ansible-Setup) festzuhalten, so dass jederzeit ein DevOps Nachfolger an der Stelle einfach weiter arbeiten kann wo aufgehört wurde. Denn der Code dient als Dokumentation. Alles ist reproduzierbar.

AlphaNodes Ansible Playbooks: Ein Ansible-Playbook ist eine organisierte Einheit von Skripten, welche die Arbeit für eine Serverkonfiguration definiert, die vom Automatisierungstool Ansible verwaltet wird. Die von uns öffentlich bereit stehenden Playbooks findet man auf Ansible Galaxy.

Infrastruktur Automatisierung lohnt sich

Infrastruktur Automatisierung ist aufgrund der Komplexität mit Sicherheit kein einfaches Themengebiet. Es bedarf einiges an Aufwand sowohl die Technologie, Konzepte und die Systeme zu erlernen und sicher zu beherrschen. Doch aufgrund des enormen Potenzials lohnt sich unserer Meinung nach die Zeit dafür zu investieren. Denn jedes Unternehmen profitiert von stabilen und nachvollziehbaren IT-Systemen, einfachen Deployment Prozessen und automatisierten Lösungen. Zum Einstieg in Ansible empfiehlt es sich die offizielle Dokumentation zu lesen. Wir bieten ebenfalls Unterstützung für Ansible an.

Quellen: