Viele wollen KI einsetzen und wissen nicht, wofür. Dieser Wegweiser fragt nicht nach Technik, sondern nach Eurem Arbeitsalltag: Wie oft übernimmt jemand ein fremdes Ticket, welche Arbeiten kosten jede Woche Zeit, dürfen Eure Daten an externe Dienste. Am Ende steht, ob sich KI bei Euch lohnt, wofür genau, und was dabei für den Datenschutz gilt. Das Ergebnis kann auch lauten: noch nicht.

Wie oft übernimmt bei Euch jemand ein Ticket, dessen Verlauf er nicht kennt?

Welche dieser Arbeiten kosten bei Euch jede Woche spürbar Zeit?

Mehrere Antworten möglich.

Dürfen Eure Projektdaten an externe KI-Dienste wie ChatGPT gehen?

Wer soll damit arbeiten?

KI lohnt sich bei Euch für diese Aufgaben

Für jede angekreuzte Situation gibt es im Redmine AI Plugin eine fertige Funktion, ohne Spezialwissen nutzbar:

Faustregel: KI lohnt sich dort, wo Prüfen schneller geht als Selbermachen. Eine Zusammenfassung ist in einer Minute geprüft. Eine Aufwandsschätzung zu prüfen heißt, selbst zu schätzen, dafür eignet sich KI nicht. Die KI macht den Vorschlag, Ihr entscheidet.

Für das ganze Team: Dann müssen alle wissen, wann sie die KI fragen und wann nicht, und was sie nie eingeben. Dafür reicht eine kurze Einweisung. Sie unterstützt den Aufbau der KI-Kompetenz, die Arbeitgeber seit 2025 sicherstellen müssen.

Und der Datenschutz?

Auch wenn das bei Euch geklärt ist, drei Punkte, die der Datenschutzbeauftragte prüfen kann: Die KI sieht nur, was der jeweilige Benutzer selbst sehen darf. Private Kommentare werden nie gesendet. Jede Nutzung wird mit Benutzer, Modell und Prompt protokolliert. Auf Wunsch läuft die KI auf einem Server in der EU oder auf Eurer eigenen Hardware.

Zuerst der Datenschutz

Eure Daten dürfen nicht an externe Dienste, oder das ist noch nicht geklärt. Dann kommt kein externer KI-Dienst infrage, KI aber trotzdem: als lokale KI auf einem Server in der EU oder auf Eurer eigenen Hardware. Die KI sieht nur, was der jeweilige Benutzer selbst sehen darf, private Kommentare werden nie gesendet, jede Nutzung wird protokolliert. Was rechtlich zu beachten ist, steht in unserem Beitrag DSGVO-konforme AI-Integration in Redmine.

Welche KI-Lösung passt zu Euch? → Alle Anwendungsfälle →

KI lohnt sich bei Euch noch nicht

Jeder bearbeitet seine eigenen Tickets, und die Arbeiten, bei denen KI Zeit spart, fallen bei Euch kaum an. Dann verursacht KI mehr Aufwand, als sie einspart, weil jedes Ergebnis geprüft werden muss.

Was sich bei Euch eher lohnt:

Faustregel: KI lohnt sich dort, wo Prüfen schneller geht als Selbermachen. Wenn später lange Ticketverläufe, Kundenantworten oder Wochenberichte dazukommen, fällt das Ergebnis anders aus.

Und der Datenschutz?

Mit festen Regeln stellt sich die Frage nicht: Keine Daten verlassen Euer System, es gibt keinen KI-Anbieter. Wenn später KI dazukommt, kann sie auf einem Server in der EU oder bei Euch im Haus laufen.

Zum Automation Plugin →