Sieben Tickets gleichzeitig in Arbeit und keins wird fertig? Ada und Theo erklären, was ein WIP-Limit ist, wie man die passende Zahl findet und warum eine rote Spalte kein Grund ist, das Limit hochzusetzen.

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Ada und Theo sind KI-Stimmen. Die Inhalte schreibt und prüft das Team von AlphaNodes.

Kapitel

  1. Einwahl und Begrüßung
  2. Was ist ein WIP-Limit?
  3. Das Limit anpassen und die richtigen Spalten wählen
  4. Zusammenfassung und Tipps

Zum Nachlesen

Diese Folge basiert auf dem Blogbeitrag WIP-Limits in Redmine: warum man mit weniger Tickets gleichzeitig mehr erledigt bekommt. Dort findest du Schritt für Schritt, wie du das Limit im Taskboard einstellst.

Transkript

Ganzes Gespräch lesen

Ada: Hallo und willkommen bei Redmine im Projektalltag! Ich bin euer Host Ada.

Theo: Und ich bin Theo. Der Jingle hat es schon angedeutet, die Leitung ist frei und wir sind drin.

Ada: Wie immer vorweg: Wir zwei sind keine echten Menschen, sondern KI-Stimmen, der Inhalt kommt vom Team von AlphaNodes. Und heute gibt's wieder was auf die Ohren.

Theo: Na, dann erzähl mal, Ada! Was war diese Woche dein Schwerpunkt?

Ada: WIP-Limits im Taskboard von Redmine.

Theo: WIP-Limits. Hm. Brauch ich nicht. Ich hab gerade nur sieben Tickets in Bearbeitung.

Ada: Moment mal. Nur sieben?

Theo: Gefühlt arbeite ich an allen gleichzeitig...

Ada: ...und tatsächlich an keinem.

Theo: Erwischt. Na gut, dann erklär mal: Was ist so ein WIP-Limit?

Ada: WIP steht für Work in Progress, also angefangene Arbeit. Das Limit legt fest, wie viele Tickets in einer Spalte des Taskboards gleichzeitig liegen sollen. Liegen in der Spalte In Bearbeitung acht Tickets, obwohl das Limit fünf ist, wird die Zahl rot.

Theo: Hm. Und was passiert dann?

Ada: Dann heißt das: Bevor jemand etwas Neues anfängt, wird erst etwas fertig gemacht.

Theo: Moment mal. Fünf Tickets gleichzeitig fühlen sich doch nach mehr Leistung an!

Ada: Kennst du das, wenn im Browser zwanzig Tabs offen sind und irgendwo spielt Musik?

Theo: Und man findet den Tab nicht.

Ada: Genau so ist es. Jeder Wechsel kostet Zeit. Du liest dich neu ein, suchst den letzten Stand, überlegst, warum du etwas so gelöst hast. Mit sieben offenen Tickets machst du das den ganzen Tag.

Theo: Okay, aber der Kunde sieht doch, dass überall was passiert, oder?

Ada: Na ja! Ein Ticket, das zu neunzig Prozent fertig ist, bringt ihm genauso viel wie eins, das noch keiner angefangen hat. Das ist wie neunzig Prozent über einen Bach springen.

Theo: Nasse Füße. Verstanden. Und jetzt die große Frage: Welche Zahl ist die richtige?

Ada: Das ist eine gute Frage, Theo. Ein guter Startwert ist immer die Anzahl der Leute in der Spalte, plus eins. Bei vier Leuten also fünf. Das sind ungefähr zwei Aufgaben pro Person, und es bleibt Luft, falls jemand hängenbleibt.

Theo: Und die bleibt dann für immer so?

Ada: Nein. Schaut euch das Board ein paar Wochen an. Reißt ihr das Limit ständig und es stört keinen, ist es zu niedrig, oder keiner nimmt es ernst. Erreicht ihr es nie, könnt ihr es euch sparen.

Theo: Sag mal, lohnt sich das überhaupt für jede Spalte?

Ada: Nicht für jede, nein. Vor allem für In Bearbeitung und für die Prüfung. Die Prüfung ist oft die eigentliche Engstelle.

Theo: Klar. Prüfen ist wie Spülmaschine ausräumen. Muss sein, macht keiner gern.

Ada: Schöner hätte ich's nicht sagen können.

Theo: Okay, mal angenommen, die Spalte wird rot. Dann setz ich einfach das Limit hoch, und alles ist wieder gut, oder?

Ada: Meine Güte! Das ist so, als würdest du die Tankanzeige mit Klebeband abdecken.

Theo: Das hab ich befürchtet. Was mach ich stattdessen?

Ada: Einfach fragen, warum die Tickets nicht weiterkommen. Meistens wartet eins seit Tagen auf eine Rückmeldung, oder zwei sind eigentlich blockiert, und keiner hat's gesagt. Ein rotes Schloss auf der Karte zeigt übrigens, dass ein anderes offenes Ticket diesem hier im Weg steht.

Theo: Eine Frage hab ich noch: Wer legt das Limit eigentlich fest? Die Projektleitung?

Ada: Am besten das ganze Team zusammen. Eine Zahl, die einer allein beschließt, bleibt einfach eine rote Ziffer, die alle ignorieren.

Theo: Also, wenn ich das richtig verstanden habe: Weniger gleichzeitig anfangen, mit Leute plus eins starten, und wenn die Spalte rot wird, nicht das Limit hochsetzen, sondern schauen, was hängt.

Ada: Genau. Und das Limit legt ihr am besten gemeinsam im Team fest.

Theo: Klingt machbar! Wie man das Limit im Taskboard einstellt, steht übrigens Schritt für Schritt im Blog auf alphanodes.com.

Ada: Dort gibt's regelmäßig Erfahrungen aus dem Projektalltag und Ideen, wie man die Redmine-Erweiterungen von AlphaNodes sinnvoll einsetzt.

Theo: Das Team von AlphaNodes entwickelt Plugins und betreut Redmine für Firmen, auf Servern in Deutschland und der EU.

Ada: Und zum Schluss noch ein Tipp in eigener Sache.

Theo: Das Taskboard mit den WIP-Limits gehört zum Reporting Plugin von AlphaNodes. Dazu gibt's Dashboards, Auswertungen, Roadmaps und Service-Level-Messungen für eure Projekte.

Ada: Das Reporting Plugin gibt es einzeln oder als Teil eines Bundles von AlphaNodes. Ausprobieren könnt ihr alles in der Online-Demo von AlphaNodes, ganz ohne eigene Installation.

Theo: Danke fürs Zuhören! Und weißt du was, Ada? Ich schieb jetzt einfach sechs meiner sieben Tickets zurück in die Warteschlange.

Ada: Und machst eins fertig. Tschüss, sagen Ada und Theo.

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