Was KI eigentlich ist, drei Regeln für den sicheren Einsatz und was KI-Agenten von einem Chat unterscheidet. Dazu Zahlen aus der Bitkom-Umfrage vom September 2026.
Kapitel
- Einwahl und Begrüßung
- Was ist KI eigentlich? Drei Regeln für den Einsatz
- KI-Agenten: praktisch oder unheimlich?
- Zusammenfassung und Tipps
Zum Nachlesen
Diese Folge basiert auf dem Blogbeitrag KI im Projektmanagement einsetzen: Was du vorher wissen solltest. Dort findest du die Quellen, weitere Beispiele und Antworten auf häufige Fragen.
Transkript
Ganzes Gespräch lesen
Ada: Hallo und herzlich willkommen zur ersten Folge von Redmine im Projektalltag! Ich bin Ada.
Theo: Und ich bin Theo. Und ja, bevor jemand fragt: Die Verbindung steht. Das Modem hat's geschafft.
Ada: Ja, so ist es, Theo. Übrigens, wer genau hinhört: Es wählt A-L-P-H-A.
Theo: Ein Klassiker! Das Team von AlphaNodes hat sich damals echt noch so eingewählt?
Ada: Ja, so lange sind die schon in der IT unterwegs.
Theo: Ach, und noch etwas, bevor's losgeht: Uns zwei gibt es nicht wirklich. Ada und ich sind KI-Stimmen.
Ada: Aber der Inhalt ist echt, der kommt aus dem Blog von AlphaNodes. Und das hier ist der Start unserer ersten Podcast Staffel: zwölf Folgen, jeden letzten Freitag im Monat. Ein Thema, rund sechs Minuten.
Theo: Und heute gibt's direkt was auf die Ohren. Also, Ada, womit fangen wir an?
Ada: Mit KI im Projektmanagement. Damit hab ich mich diese Woche beschäftigt.
Theo: KI? Na, da sind wir ja quasi Betroffene.
Ada: Eben. Und das Thema ist gerade gefühlt in aller Munde. Laut einer Bitkom-Umfrage vom September setzen inzwischen siebenundfünfzig Prozent der Unternehmen in Deutschland KI ein.
Theo: Mehr als die Hälfte. Dann wissen ja alle, was sie da tun.
Ada: Na ja. Zwei Drittel der Firmen schätzen die KI-Kenntnisse ihrer Leute eher als gering ein.
Theo: Dann lass uns doch mal ganz vorne anfangen! Für alle, die gerade erst einsteigen: Was ist KI eigentlich?
Ada: Wenn heute alle von KI reden, meinen sie meistens Sprachmodelle, zum Beispiel ChatGPT. Die haben riesige Mengen Text gelesen und dabei gelernt, Sprache zu verstehen und zu schreiben.
Theo: Also wissen die alles?
Ada: Eben nicht. Eine KI weiß nichts, so wie ein Mensch etwas weiß. Sie erzeugt Antworten, die sehr plausibel klingen. Meistens stimmen sie. Manchmal klingen sie überzeugend und sind trotzdem falsch.
Theo: Sag das nicht so laut. Wir sind auch KI.
Ada: Deshalb erzählen wir ja auch nur, was Menschen geschrieben haben.
Theo: Gutes Argument. Aber mal ehrlich: Muss man sich davor fürchten? Als Mensch, meine ich.
Ada: Nicht, wenn man drei Regeln beachtet. Erstens: Ergebnisse prüfen. Die Verantwortung für das, was du weitergibst, bleibt bei dir.
Theo: Und zweitens?
Ada: Keine sensiblen Daten in irgendein KI-Werkzeug kippen. Kundendaten, Passwörter, Verträge gehören nur in Werkzeuge, die eure Firma freigegeben hat.
Theo: Und drittens?
Ada: KI unterstützt, sie ersetzt nicht. Sie nimmt dir Routine am Rechner ab. Aber Entscheidungen, Abstimmungen und der Umgang mit Menschen bleiben eure Aufgabe.
Theo: Gut. Dann kann ich ja beruhigt weiterarbeiten.
Ada: Du bist eine KI, Theo.
Theo: Ähm... stimmt. Aber jetzt was richtig Spannendes: Überall hört man gerade von KI-Agenten. Was hat es damit auf sich?
Ada: Ein KI-Chat beantwortet deine Frage, handeln musst du selbst. Ein Agent erledigt einen Auftrag selbstständig, in mehreren Schritten. Zum Beispiel: Prüf alle offenen Tickets und schreib mir einen Statusbericht.
Theo: Okay, klingt praktisch. Aber auch ein bisschen unheimlich, oder?
Ada: Das Wichtigste dabei: Ein Agent kann nur die Werkzeuge nutzen, die ihr ihm freigebt. Hat er keinen Zugriff aufs Ticketsystem, kann er dort auch nichts anstellen.
Theo: Hm. Und woher weiß ich, was der da so treibt?
Ada: Bei einem gut eingerichteten Agenten steht jede Aktion im Protokoll, mit Uhrzeit. Fragt also bei der Einführung: Wann läuft er, unter welchem Namen, und wo sehe ich, was er getan hat?
Theo: Spannend. Machen das schon viele?
Ada: Von den Firmen, die KI nutzen oder planen, setzen erst elf Prozent Agenten ein. Viel Gerede, noch wenig Einsatz.
Theo: Okay, das will ich ausprobieren! Wo fang ich am besten an?
Ada: Mit einer einzigen Aufgabe, die immer wiederkommt. Zum Beispiel Besprechungsnotizen in ein Protokoll mit Aufgabenliste verwandeln. Und je genauer du sagst, was du willst, desto besser wird das Ergebnis.
Theo: Komm, ich fass das mal zusammen: Ergebnisse prüfen, keine sensiblen Daten, klein anfangen.
Ada: Genau. Dann ist KI ein richtig gutes Werkzeug.
Theo: Klingt machbar. Mehr dazu, auch zu Werkzeugen und Sicherheit, steht im Beitrag im Blog auf alphanodes.com.
Ada: Dort gibt's regelmäßig Erfahrungen aus dem Projektalltag und Ideen, wie man die Plugins von AlphaNodes sinnvoll einsetzt.
Theo: Das Team von AlphaNodes entwickelt nämlich Plugins für Redmine und betreut Redmine für Firmen, auf Servern in Deutschland und der EU.
Ada: Und jetzt noch ein Tipp in eigener Sache, hört gut hin!
Theo: Wer KI direkt in Redmine nutzen will, ohne dass Daten an externe KI-Anbieter gehen, kann sich mal das Redmine AI Hosting von AlphaNodes genauer ansehen. Informationen dazu findet man auf der Webseite.
Ada: Das Redmine AI Plugin ist in diesem Fall schon dabei. Welche Lösung zu euch passt, zeigt die Entscheidungshilfe auf alphanodes.com.
Theo: Und wer mit KI noch warten will: Viele Routineaufgaben erledigt auch das Automation Plugin von AlphaNodes, ganz ohne KI, mit einfachen Wenn-dann-Regeln.
Ada: Das gibt es zusammen mit dem Reporting Plugin als Teil eines Bundles. Ausprobieren könnt ihr es übrigens in der Online-Demo von AlphaNodes.
Theo: Danke fürs Zuhören! Nächstes Mal geht's um ein Problem, das ich ziemlich gut kenne.
Ada: Nämlich: Zu viele Tickets auf einmal. Freut euch drauf. Tschüss, sagen Ada und Theo.
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