Urlaubsanträge laufen per Mail, der Abteilungskalender hängt an der Wand oder liegt als Tabelle auf einem Laufwerk. Wer wissen will, ob nächste Woche jemand da ist, fragt nach.
Das HRM Plugin bildet Abwesenheiten in Redmine ab, dort wo auch die Arbeit geplant wird. Es geht um Anwesenheit und Abwesenheit, nicht um Gehalt oder Personalakten.
Wie das im Alltag abläuft
- Benutzertypen festlegen. Interne Mitarbeiter, externe Dienstleister und Gastzugänge werden unterschieden. Der Typ bestimmt, was jemand sieht und was für ihn erfasst wird.
- Abwesenheit beantragen. Urlaub, Krankheit, Fortbildung oder Homeoffice trägt der Mitarbeiter selbst ein, jeweils als Zeitraum von bis.
- Genehmigen. Die zuständige Person sieht den Antrag und gibt ihn frei oder lehnt ihn ab. Der Vorgang bleibt nachvollziehbar.
- Übersicht nutzen. Der Kalender zeigt, wer wann nicht verfügbar ist. In der Planung erscheint die Abwesenheit, der Grund bleibt dem HRM-Bereich und den Vorgesetzten vorbehalten.
Was sich dadurch ändert
- Anträge liegen nicht in Postfächern, sondern an einer Stelle mit Verlauf.
- Wer plant, sieht die Abwesenheiten, ohne die Personalabteilung zu fragen.
- Mitarbeiter tragen selbst ein, statt einer Person die Pflege einer Tabelle zu überlassen.
Was das Plugin nicht leistet
Es ist kein Lohnabrechnungssystem und keine Zeitwirtschaft mit Zeitkonten. Über- und Minusstunden werden bei jedem Aufruf neu berechnet und nicht fortgeschrieben. Urlaubsanspruch startet jedes Jahr neu, Resturlaub wird nicht automatisch übertragen. Eine Stempeluhr mit Kommen und Gehen gibt es nicht, gebucht wird ein Zeitraum, auch nachträglich.
Was Mitarbeiter selbst erledigen können, zeigt die Seite Employee Self Service.
Welche Funktionen das Redmine HRM Plugin mitbringt und was es kostet, steht auf der Produktseite.